Donnerstag, 10. September 2009

Hallo liebe Leute,
wie geht´s euch im schönen Deutschland? Hier ist immer noch alles bestens und ich genieße meine Zeit hier in vollen Zügen. Am Montag hatte ich mein erstes Rotarytreffen. Irgendwann nach neun Uhr abends hat mich ein Rotarier von zu Hause abgeholt und wir sind mit noch zwei anderen Austauschschülern zum Restaurant gefahren, wo das Treffen stattfand. In meinem Club sind glaube ich insgesamt acht Austauschschüler, von denen an diesem Abend aber nicht alle da waren. Nur Roland aus Kanada, Karl aus Österreich, Johannes aus Deutschland und ich natürlich. Die anderen kommen glaube ich aus der USA, Schweden und Finnland. Das Rotarytreffen hat damit begonnen, dass wir uns erst einmal vorstellen mussten. Auf Spanisch, natürlich. Danach gab es erstmal was zu essen. Hühnchen mit Kartoffelspalten und zum Nachtisch Eis. Danach folgte ein endloser Vortag, von dem ich höchstens jedes zehnte Wort verstanden habe;) Am Ende meines Austausches hier muss ich dann vor dem Club einen Vortrag über mein Leben hier halten. Bis dahin kann ich hoffentlich fließend Spanisch sprechen. Bevor das Rotarymeeting beendet worden ist, sind alle aufgestanden und die Flagge wurde wieder hinuntergelassen. Hier ist echt alles ein bisschen patriotistischer. Deswegen hab ich mich auch gewundert, als die Schüler in der Schule meinten, dass die Argentinier nicht sehr patriotistisch sind. Denn bevor der Unterricht hier beginnt, gehen alle Schüler nach draußen und stellen sich klassenweise in einer Reihe auf und dann wird die Flagge gehisst. Das wars. Danach gehen alle in die Klassen und der Unterricht beginnt.
So weit erst mal aus meinem Leben hier! Jetzt beginnt das Wochenende!
Die liebsten Grüße nach Deutschland!
Johanna

Sonntag, 6. September 2009

Donnerstag, 3. September 2009

Die erste Woche in Olavarria:)

Hallo ihr Lieben!
Jetzt bin ich gerade 5 tage in olavarria und ich muss sagen, ich fühl mich schon jetzt richtig wohl und ich fuehle mich schon ein bisschen wie zu hause. Das kann man auch schon daran sehen, wie mein zimmer aussieht:D:D Meine mama hier ist echt locker. Ich habe hier echt viele freiheiten. Sie macht sich nur immer sorgen um mich, dass es mir gut geht, dass ich sicher nach hause komme und ich mich wohl fuehle in ihrem haus. Mein Zimmer hier ist echt groß und ich habe sogar zwei Betten. Am Sonntag hatte ich mein erstes richtiges asado mit den freunden meiner mama.es hat echt gut geschmeckt, aber mehr als eine halbe wurst konnte ich echt nicht essen, sonst wär mir richtig schlecht geworden, so fettig wie das war.ich habe zum fleisch deshalb auch ganz viel brot gegessen. Der abend war wirklich extrem lustig und ich musste den ganzen abend nur durchlachen. Das coole war, das ein freund von meiner mama der besitzer einer bar ist und wir den abend dort verbracht haben. so habe ich mit ihm einen coktail nach dem anderen gemixt und natürlich getrunken;)
Gestern war dann mein erster Schultag. Ich bin im abschlussjahrgang. Hier ist schule eher freunde treffen als alles andere. Wenn ein lehrer vorne steht interessiert das keinen. Wenn unterricht gemacht wird, dann nur in form von dikataten. Und wer keine lust hat, der schreibt eben nicht mit, sondern geht durch die klasse, redet mit freunden oder hilft mir beim spanisch lernen;) in der schule mach ich das immer so, dass ich alle neuen wörter, die wichtig sind aufschreibe und die dann abends im bett lerne. Mein stundenplan ist echt ein echter luxus im gegensatz zu dem in deutschland. Ich habe montags und freitags vier stunden und sonst immer fünf stunden. Die schule beginnt um viertel vor acht und endet je nach stundenanzahl um 12 oder 13 uhr. Die schule ist aber nur etwa fünf minuten zu fuß von meinem haus weg. Nachmittags gehe ich immer im park joggen und mit freunden ins fitnessstudio, treffe mich mit freunden und gehe bald auch in ein orchester. Gestern war ich mit tessa, einer anderen austauschschülerin aus deutschland, in der stadt und wir haben uns in der panaderia kleine teilchen gekauft wie zum beispiel croissants mit dulche de leche, einer art karamellcreme gefüllt. Die panaderias hier sind echt himmlischJJ und dabei haben wir für 5 teilchen gefüllt mit verschiedenen cremes gerade mal umgerechnet 70cent bezahlt!!!da muss man echt aufpassen, dass man nicht glecih den ganzen laden leer kauft. Sonst bestehen die mahlzeiten hier fast wirklich nur aus fleisch. Ich glaube ich habe in meinem ganzen leben noch nicht so viel fleisch gegessen wie in den 5 tagen hier. Morgens essen die hier fast gar nichts. Man trinkt vielleicht mal einen Matetee oder ist einen kekes aber mehr auch nicht. Mittags gibt es dann warmes essen und abends um zehn dann auch nochmal. So viel zum thema kohlenhydrate nicht nach acht uhr:D:D aber seit ich erzählt habe, dass ich normalerweise nicht soooo viel fleisch essen gibt es jetzt auch gemüse zum essenJ
So, yo correre en el parque!
Besos, Johanna

Samstag, 29. August 2009

holllla chicos y chicas,
estoy bien.endlich bin ich in olavarria angekommen und das nach einer halben ewigkeit.zuerst bin ich von duesseldorf nach frankfurt geflogen und von dort nach buenos aires. am flughafen in duesseldorf hat mich schon gleich ein junge aus israel angesprochen, der wie sich dann spaeter herausstellte drei wochen auf der jugendburg war.mit ihm habe ich dann auch schon meien ersten pins ausgetauscht.in frankfurt habe ich dann all die anderen austauschschueler kennengelernt.der flug war daher kein bisschen langweilig...und das essen hat acuh gut geschmeckt.in buenos aires angekommen habe ich dann erfahren, dass ich in derselben nacht ncoh sechs stunden alleine mit dem bus nach olavarria fahren sollte. die anderen austauschschueler sind alle im hotel geblieben, um dann am naesten morgen mit dem flugzeug weiter zu fliegen. im hotel habe ich mich dann eben geduscht und neue sachen angezogen. komischerweise war ich danach kein stuek muede mehr, sondern ich habe mcih einfach nur total gefreut. der mann von rotary war auch total nett. der sich echt ruehrend um mich gekuemmert. die menschen snd einfach soooo herzlich hier. im bus hat mcih glich schon ein junge angesprochen, weil er gehoert ha, dass ich eine andere sprache spreche.in olavarria hat mcih dann meine gastmami und ihre freudin abgeholt.die beiden sind echt super nett. alex, so heisst die freudnin von meiner gastmutter hat uebersetzt.da ich im bus geschlafen hab, wa cih dann irgendwie wieder total fit nd wir haben erstmal mate getrunken und zwei stunden lang erzaelt.danach bin ich dann muede ins bett gefallen.am naesten morgen habe ich dann meinen gastbruder kennengelernt.ihn kann man einfach nur sofort lieben. ich hab gleich ein selbstgemaltes bild von ihm bekommen.er ist den ganzen tag total hyperaktiv und versucht mir alles mit haenden und fuessen und geraeuschen beizubringen. heute habe ich schon eine freundin von agus, das ist meine gastschwester, die in belgien ist kennengelernt.ich werd warscheilcih mit ihren freuden heute abend auf eine party gehen.jetzt muss ich gehen. susy wartet auf mich. vamos en la ciudad!!!
besos, johanna

Donnerstag, 27. August 2009

Hey liebe Leute!
Jetzt dauert es nicht mal mehr 24 Stunden und ich sitzte im Flieger auf dem Weg nach Olavarria. Ich freue mich jetzt noch mehr darauf!! Aber so richtig begreifen, tue ich es immer noch nicht. Ich glaube, dass ich das erst begreife, wenn ich wirklich morgen am Flughafen stehe. Jetzt packe ich erstmal die letzten Sachen in meinen Koffer ein und freue mich heute Abend noch ein letztes Mal mit meinen Freunden zusammen zu sitzen!
Die nächste Nachricht gibt es dann aus Argentinien!
Liebste Grüße,
Johanna

Samstag, 22. August 2009

Hola amigos!
Nun dauert es nicht mal mehr eine Woche und auch ich fliege als letzte von meinen Freunden in die weite Welt...genauer gesagt nach Argentinien. Ich freue mich wirklich total , dass es auch für mich jetzt endlich los geht!!! Das ist echt unglaublich! Aber es wir mir echt nicht leicht fallen, die besten Freunde der Welt hier in Deutschland zurück zulassen. Ich werde euch wirklich schrecklich vermissen!
Gestern habe ich zum ersten Mal richtig mit meine Gastmutter gechattet, was nicht ganz so einfach war, da sie nicht viel Englisch spricht. Aber meine Familie scheint richtig nett zu sein. Meine Gastmutter meinte zu mir: "Du wirst hier nicht deinen gewohnten Luxus aus Deutschland haben. Dafür wartet aber eine umso liebenswertere Familie auf dich, die sich wahnsinnig auf dein Kommen freut."
An meinen letzten Tagen in Deutschland werde ich jetzt noch all die Dinge erledigen, die noch auf meiner to-do-liste stehen und natürlich werde ich all meine lieben Freunde nochmal treffen.
Uli und Jojo, die wir heute Morgen zum Flughafen gebracht haben, wünsche ich einen guten Flug und einen guten Start in Ecuador. Liebe Grüße auch an meine Lieben in Costa Rica, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Kanada, USA und natürlich die liebsten Grüße an euch alle in Deutschland.
Besos, Johanna