Olavarria, den 28.09.09
Wie lange hatte ich auf diesen Zeipunkt gewartet, endlich in den Flieger zu steigen und mich in das Abenteuer Argentinien zu stürzen! Wie oft hatte ich mir schon vorgestellt wie es sein würde, das erste Mal meiner Familie gegenüberzustehen, die Stadt zu sehen, in der ich das nächste Jahr leben werde und das erste Mal meine neue Schule zu betreten? Doch was mich in Wirklichkeit erwarten würde, davon hatte ich natürlich nicht die geringste Ahnung. Denn zu Beginn ist alles ein großes Abenteuer. Man lässt alles - Freunde, Familie, Schule und die gewohnte Umgebung - in Deutschland zurück und entscheidet sich stattdessen in einem Land am anderen Ende der Welt zu leben, das man nur aus Büchern kennt . Begriffen habe ich das glaube ich erst, als ich am Flughafen durch die Sicherheitskontrolle gegangen bin und mich zum letzten Mal zu meiner Familie und meinen besten Freunden umgedreht habe. Aber von diesem Zeitpunkt an, habe ich mich einfach nur gefreut, dass es endlich losgeht und der Abeschiedsschmerz war vergessen. In Frankfurt habe ich dann gleich all die anderen Austauschschüler getroffen, mit denen ich im Gruppenflug zusammen nach Buenos Aires geflogen bin. Die 13 Stunden Flugzeit vergingen so schnell, da man sich so viel zu erzählen hatte. Vor meiner Ankuft in Buenos Aires wusste ich aber noch nicht, dass ich in derselben Nacht noch alleine mit dem Bus sechs Stunden bis zu meiner neuen Heimatstadt Olavarria fahren würde, während die anderen Austauschschüler entweder von ihren Familien am Flughafen abgeholt worden oder die Nacht über im Hotel geblieben sind. Zuerst war ich natürlich ein bisschen überrascht. Schließlich war ich schon über 16 Stunden auf den Beinen und habe mir nichts lieber als ein Bett gewünscht. Aber die Rotarier haben sich so gut um mich gekümmert ,so dass ich mich in dieser riesen Stadt keine Minute lang alleingelassen oder verloren gefühlt habe. Auch im Bus wurde ich sofort von anderen Fahrgästen angesprochen, die wissen wollten woher ich komme und was ich hier machen. Diese offene und herzliche Art der Mensch, die mich jeden Tag aufs Neue begeistert, ist wohl ein Grund dafür gewesen, warum ich dieses Land gewählt habe und ich nach einem Monat sagen kann, dass ich mich schon wie zu Hause fühle. Anschluss zu finden war daher auch gar kein Problem. Sofort am ersten Tag habe ich die Freundin von meiner Gastschwester, die zur Zeit in Belgien ist, kennengelernt und sie hat mich sofort für denselben Abend eingeladen. An diesem Abend habe ich auch gleich alle getroffen, mit denen ich im Moment am meisten mache. Überhaupt lernt man hier ständig neue Menschen kennen. Auf der Straße, in der Disko, in der Schule oder im Park, überall wird man angesprochen von Menschen, die wissen wollen woher man kommt und was man hier macht. Was mir hier auch auffällt ist, dass der Umgang untereinander viel wärmer und herzlicher ist, besonders Fremden gegenüber. Allein die Art wie man sich begrüßt. Jeder bekommt ein Küsschen auf die Wange. Frau küsst Frau, Frau küsst Mann und Mann küsst Mann. Aber das Letztere nur, wenn man sich vorher schon einmal gesehen hat.
Meine Schule hier ist sehr anders als in Deutschland. Die Schule hier beginnt morgens um viertel vor acht und endet gegen zwölf oder ein Uhr. Bevor der eigentliche Unterricht anfängt, stellen sich alle Schüler klassenweise und nach Geschlechtern getrennt auf dem Schulhof auf und warten bis die argentinische Flagge und die der Schule gehisst wird. Eine eher ungewöhnliche Zeremonie für mich. Danach beginnt die Unterrichtsstunde, was aber nicht bedeuten muss, dass der eigentliche Unterricht anfängt. Die Schüler hier haben Einzeltische, mit denen es nicht ungewöhnlich ist,im Unterricht auch mal die Plätzezu wechseln, um sich mit anderen unterhalten zu können. Im Allgemeinen ist es in der Klasse immer sehr laut und es gib nur wenige Lehrer, die die Klasse im Griff haben. Auch ist es hier so, dass diejenigen, die in der Schule etwas lernen wollen, aufpassen und arbeiten,diejenigen jedoch, die keine Lust haben, machen eben nichts. Interessieren tut das die Lehrer hier wenig. Für die Schule muss ich im Moment noch nicht viel machen, da ich einfach noch nicht alles verstehe. Gelegentlich muss ich mal einen Aufsatz, zum Beispiel über die „Europäische Union“, schreiben oder etwas von der deutschen Kultur erzählen, mehr aber auch nicht. So lerne ich die meiste Zeit im Unterricht Spanisch. Mein Spanisch ist in der Zeit, in der ich jetzt hier bin schon viel besser geworden. Der Rotary Club vor Ort hat jetzt auch einen Spanischkurs für alle Austauschschüler in meiner Stadt organisiert, welcher dreimal die Woche stattfindet. In meiner Stadt sind insgesamt 10 Austauschschüler. Auf der einen Seite ist das natürlich von großem Vorteil, da man immer jemanden hat, mit dem man sich austauschauen kann, auf der anderen Seite muss man aber auch aufpassen, dass man nicht zu viel miteinander macht. Hier in der Schule gehe ich ungewöhnlicher Weise in den Abschlussjahrgang, was heißt, dass ich im Dezember die Schule hier beenden werde und nach den Sommerferien das Schuljahr wiederholen muss. So kann ich hier aber auch alles mitmachen. Von der Abschlussfahrt, über den Chaostag bis zum großen Abschlussball, der im Dezember stattfindet.
Meine Stadt Olavarria liegt im Zentrum der Provinz Buenos Aires und ist etwa 300 Kilometer von der Stadt Buenos Aires entfernt. Olavarria hat etwa 150.000 Einwohner und ist ein großes Dorf, in dem jeder jeden kennt und alle übereinander reden. Bis jetzt bin ich auch noch nicht wirklich aus der Stadt herausgekommen. Ich war nur einmal auf einer Distriktkonferenz von Rotary in Mar del Plata, wo ich aber von der Stadt selbst nicht so viel gesehen habe. Aber das wird sich bald auch ändern, denn meine erste Reise ist im Dezember und geht für sechs Tage in den Süden des Landes.
Mit meiner Familie lebe ich im Zentrum der Stadt in einem Einfamilienhaus. Meine Familie hier ist sehr klein, da meine Mutter alleinerziehend ist und nur noch der Kleinste bei ihr wohnt. Taco ist sieben Jahre und das reinste Energiebündel. Meine große Schwester studiert in Buenos Aires, wo ich sie demnächst auch noch besuchen werde. Mit meiner Familie verstehe ich mich bestens und ich habe mit meiner Mutter eher ein freundschaftliches als ein Mutter-Tochter-Verhältnis. Dass es hier im Haus kaum Luxus gibt und alles sehr einfach ist, damit habe ich gar kein Problem.
Eine andere Sache, die mir täglich zeigt, dass ich jetzt in einer anderen Kultur lebe, ist der Lebensrhythmus. Das Leben verlagert sich viel mehr in die Nacht hinein, besonders natürlich am Wochenende. Daher bin ich oft so müde nach der Schule, dass ich mich erstmal ins Bett lege und schlafe. Die Siesta habe ich jetzt schon lieben gelernt. Am Nachmittag in der Schulzeit läuft oft nicht so viel. Entweder schlafen alle oder bei gutem Wetter trifft man sich im Park um Mate zu trinken. Was bei Treffen in diesem Land nie fehlen darf, ist das Essen. Egal, wo man ist, immer gibt es etwas. Im Park gibt es Fakturas gefüllt mit Dulce de Leche, abends, bevor es ins Nachtleben geht, gibt es Empanadas oder Pizza, oder man trifft sich mit Freunden zum berühmten Asado. Das Abendessen ist meist erst um 22 Uhr. Eine andere Sache, an die ich mich zu Beginn auch erst sehr gewöhnen musste, war die Tatsache, dass das Nachtleben hier erst sehr spät beginnt. Um zwölf oder halb eins trifft man sich im Haus eines Freundes und geht dann später, so um halb vier in die Disko. Zu Hause bin ich dann oft erst um sieben Uhr. Dass die Straße am nächsten Morgen bis um drei Uhr völlig ausgestorben sind, dürfte daher nicht sehr verwunderlich sein. Am Sonntag Nachmittag treffen sich aber dann alle im Park. Die Musik in den Autos wird aufgedreht und alle sitzen auf der Wiese, erzählen, trinken Mate und essen natürlich;)
Ich genieße jetzt schon jeden Moment in vollen Zügen und bin wirklich glücklich hier. Denn wenn ich darüber nachdenke, wie schnell dieser erste Monat vergangen ist, habe ich eine leise Ahnung davon, wie kurz ein Jahr sein kann. Ich erlebe hier ständig so viele aufregende Sachen, so dass allein ein Wochenende zwanzig Seiten meines Tagebuchs füllen könnte.
Danke Rotary, dass ich diese tolle Erfahrung machen darf! Besonderer Dank gilt dem Rotary Club in Borken und dem Rotary Club Olavarria!
Mit den besten Grüße aus Argentinien,
Johanna
Sonntag, 4. Oktober 2009
Donnerstag, 10. September 2009
Hallo liebe Leute,
wie geht´s euch im schönen Deutschland? Hier ist immer noch alles bestens und ich genieße meine Zeit hier in vollen Zügen. Am Montag hatte ich mein erstes Rotarytreffen. Irgendwann nach neun Uhr abends hat mich ein Rotarier von zu Hause abgeholt und wir sind mit noch zwei anderen Austauschschülern zum Restaurant gefahren, wo das Treffen stattfand. In meinem Club sind glaube ich insgesamt acht Austauschschüler, von denen an diesem Abend aber nicht alle da waren. Nur Roland aus Kanada, Karl aus Österreich, Johannes aus Deutschland und ich natürlich. Die anderen kommen glaube ich aus der USA, Schweden und Finnland. Das Rotarytreffen hat damit begonnen, dass wir uns erst einmal vorstellen mussten. Auf Spanisch, natürlich. Danach gab es erstmal was zu essen. Hühnchen mit Kartoffelspalten und zum Nachtisch Eis. Danach folgte ein endloser Vortag, von dem ich höchstens jedes zehnte Wort verstanden habe;) Am Ende meines Austausches hier muss ich dann vor dem Club einen Vortrag über mein Leben hier halten. Bis dahin kann ich hoffentlich fließend Spanisch sprechen. Bevor das Rotarymeeting beendet worden ist, sind alle aufgestanden und die Flagge wurde wieder hinuntergelassen. Hier ist echt alles ein bisschen patriotistischer. Deswegen hab ich mich auch gewundert, als die Schüler in der Schule meinten, dass die Argentinier nicht sehr patriotistisch sind. Denn bevor der Unterricht hier beginnt, gehen alle Schüler nach draußen und stellen sich klassenweise in einer Reihe auf und dann wird die Flagge gehisst. Das wars. Danach gehen alle in die Klassen und der Unterricht beginnt.
So weit erst mal aus meinem Leben hier! Jetzt beginnt das Wochenende!
Die liebsten Grüße nach Deutschland!
Johanna
wie geht´s euch im schönen Deutschland? Hier ist immer noch alles bestens und ich genieße meine Zeit hier in vollen Zügen. Am Montag hatte ich mein erstes Rotarytreffen. Irgendwann nach neun Uhr abends hat mich ein Rotarier von zu Hause abgeholt und wir sind mit noch zwei anderen Austauschschülern zum Restaurant gefahren, wo das Treffen stattfand. In meinem Club sind glaube ich insgesamt acht Austauschschüler, von denen an diesem Abend aber nicht alle da waren. Nur Roland aus Kanada, Karl aus Österreich, Johannes aus Deutschland und ich natürlich. Die anderen kommen glaube ich aus der USA, Schweden und Finnland. Das Rotarytreffen hat damit begonnen, dass wir uns erst einmal vorstellen mussten. Auf Spanisch, natürlich. Danach gab es erstmal was zu essen. Hühnchen mit Kartoffelspalten und zum Nachtisch Eis. Danach folgte ein endloser Vortag, von dem ich höchstens jedes zehnte Wort verstanden habe;) Am Ende meines Austausches hier muss ich dann vor dem Club einen Vortrag über mein Leben hier halten. Bis dahin kann ich hoffentlich fließend Spanisch sprechen. Bevor das Rotarymeeting beendet worden ist, sind alle aufgestanden und die Flagge wurde wieder hinuntergelassen. Hier ist echt alles ein bisschen patriotistischer. Deswegen hab ich mich auch gewundert, als die Schüler in der Schule meinten, dass die Argentinier nicht sehr patriotistisch sind. Denn bevor der Unterricht hier beginnt, gehen alle Schüler nach draußen und stellen sich klassenweise in einer Reihe auf und dann wird die Flagge gehisst. Das wars. Danach gehen alle in die Klassen und der Unterricht beginnt.
So weit erst mal aus meinem Leben hier! Jetzt beginnt das Wochenende!
Die liebsten Grüße nach Deutschland!
Johanna
Sonntag, 6. September 2009
Donnerstag, 3. September 2009
Die erste Woche in Olavarria:)
Hallo ihr Lieben!
Jetzt bin ich gerade 5 tage in olavarria und ich muss sagen, ich fühl mich schon jetzt richtig wohl und ich fuehle mich schon ein bisschen wie zu hause. Das kann man auch schon daran sehen, wie mein zimmer aussieht:D:D Meine mama hier ist echt locker. Ich habe hier echt viele freiheiten. Sie macht sich nur immer sorgen um mich, dass es mir gut geht, dass ich sicher nach hause komme und ich mich wohl fuehle in ihrem haus. Mein Zimmer hier ist echt groß und ich habe sogar zwei Betten. Am Sonntag hatte ich mein erstes richtiges asado mit den freunden meiner mama.es hat echt gut geschmeckt, aber mehr als eine halbe wurst konnte ich echt nicht essen, sonst wär mir richtig schlecht geworden, so fettig wie das war.ich habe zum fleisch deshalb auch ganz viel brot gegessen. Der abend war wirklich extrem lustig und ich musste den ganzen abend nur durchlachen. Das coole war, das ein freund von meiner mama der besitzer einer bar ist und wir den abend dort verbracht haben. so habe ich mit ihm einen coktail nach dem anderen gemixt und natürlich getrunken;)
Gestern war dann mein erster Schultag. Ich bin im abschlussjahrgang. Hier ist schule eher freunde treffen als alles andere. Wenn ein lehrer vorne steht interessiert das keinen. Wenn unterricht gemacht wird, dann nur in form von dikataten. Und wer keine lust hat, der schreibt eben nicht mit, sondern geht durch die klasse, redet mit freunden oder hilft mir beim spanisch lernen;) in der schule mach ich das immer so, dass ich alle neuen wörter, die wichtig sind aufschreibe und die dann abends im bett lerne. Mein stundenplan ist echt ein echter luxus im gegensatz zu dem in deutschland. Ich habe montags und freitags vier stunden und sonst immer fünf stunden. Die schule beginnt um viertel vor acht und endet je nach stundenanzahl um 12 oder 13 uhr. Die schule ist aber nur etwa fünf minuten zu fuß von meinem haus weg. Nachmittags gehe ich immer im park joggen und mit freunden ins fitnessstudio, treffe mich mit freunden und gehe bald auch in ein orchester. Gestern war ich mit tessa, einer anderen austauschschülerin aus deutschland, in der stadt und wir haben uns in der panaderia kleine teilchen gekauft wie zum beispiel croissants mit dulche de leche, einer art karamellcreme gefüllt. Die panaderias hier sind echt himmlischJJ und dabei haben wir für 5 teilchen gefüllt mit verschiedenen cremes gerade mal umgerechnet 70cent bezahlt!!!da muss man echt aufpassen, dass man nicht glecih den ganzen laden leer kauft. Sonst bestehen die mahlzeiten hier fast wirklich nur aus fleisch. Ich glaube ich habe in meinem ganzen leben noch nicht so viel fleisch gegessen wie in den 5 tagen hier. Morgens essen die hier fast gar nichts. Man trinkt vielleicht mal einen Matetee oder ist einen kekes aber mehr auch nicht. Mittags gibt es dann warmes essen und abends um zehn dann auch nochmal. So viel zum thema kohlenhydrate nicht nach acht uhr:D:D aber seit ich erzählt habe, dass ich normalerweise nicht soooo viel fleisch essen gibt es jetzt auch gemüse zum essenJ
So, yo correre en el parque!
Besos, Johanna
Jetzt bin ich gerade 5 tage in olavarria und ich muss sagen, ich fühl mich schon jetzt richtig wohl und ich fuehle mich schon ein bisschen wie zu hause. Das kann man auch schon daran sehen, wie mein zimmer aussieht:D:D Meine mama hier ist echt locker. Ich habe hier echt viele freiheiten. Sie macht sich nur immer sorgen um mich, dass es mir gut geht, dass ich sicher nach hause komme und ich mich wohl fuehle in ihrem haus. Mein Zimmer hier ist echt groß und ich habe sogar zwei Betten. Am Sonntag hatte ich mein erstes richtiges asado mit den freunden meiner mama.es hat echt gut geschmeckt, aber mehr als eine halbe wurst konnte ich echt nicht essen, sonst wär mir richtig schlecht geworden, so fettig wie das war.ich habe zum fleisch deshalb auch ganz viel brot gegessen. Der abend war wirklich extrem lustig und ich musste den ganzen abend nur durchlachen. Das coole war, das ein freund von meiner mama der besitzer einer bar ist und wir den abend dort verbracht haben. so habe ich mit ihm einen coktail nach dem anderen gemixt und natürlich getrunken;)
Gestern war dann mein erster Schultag. Ich bin im abschlussjahrgang. Hier ist schule eher freunde treffen als alles andere. Wenn ein lehrer vorne steht interessiert das keinen. Wenn unterricht gemacht wird, dann nur in form von dikataten. Und wer keine lust hat, der schreibt eben nicht mit, sondern geht durch die klasse, redet mit freunden oder hilft mir beim spanisch lernen;) in der schule mach ich das immer so, dass ich alle neuen wörter, die wichtig sind aufschreibe und die dann abends im bett lerne. Mein stundenplan ist echt ein echter luxus im gegensatz zu dem in deutschland. Ich habe montags und freitags vier stunden und sonst immer fünf stunden. Die schule beginnt um viertel vor acht und endet je nach stundenanzahl um 12 oder 13 uhr. Die schule ist aber nur etwa fünf minuten zu fuß von meinem haus weg. Nachmittags gehe ich immer im park joggen und mit freunden ins fitnessstudio, treffe mich mit freunden und gehe bald auch in ein orchester. Gestern war ich mit tessa, einer anderen austauschschülerin aus deutschland, in der stadt und wir haben uns in der panaderia kleine teilchen gekauft wie zum beispiel croissants mit dulche de leche, einer art karamellcreme gefüllt. Die panaderias hier sind echt himmlischJJ und dabei haben wir für 5 teilchen gefüllt mit verschiedenen cremes gerade mal umgerechnet 70cent bezahlt!!!da muss man echt aufpassen, dass man nicht glecih den ganzen laden leer kauft. Sonst bestehen die mahlzeiten hier fast wirklich nur aus fleisch. Ich glaube ich habe in meinem ganzen leben noch nicht so viel fleisch gegessen wie in den 5 tagen hier. Morgens essen die hier fast gar nichts. Man trinkt vielleicht mal einen Matetee oder ist einen kekes aber mehr auch nicht. Mittags gibt es dann warmes essen und abends um zehn dann auch nochmal. So viel zum thema kohlenhydrate nicht nach acht uhr:D:D aber seit ich erzählt habe, dass ich normalerweise nicht soooo viel fleisch essen gibt es jetzt auch gemüse zum essenJ
So, yo correre en el parque!
Besos, Johanna
Samstag, 29. August 2009
holllla chicos y chicas,
estoy bien.endlich bin ich in olavarria angekommen und das nach einer halben ewigkeit.zuerst bin ich von duesseldorf nach frankfurt geflogen und von dort nach buenos aires. am flughafen in duesseldorf hat mich schon gleich ein junge aus israel angesprochen, der wie sich dann spaeter herausstellte drei wochen auf der jugendburg war.mit ihm habe ich dann auch schon meien ersten pins ausgetauscht.in frankfurt habe ich dann all die anderen austauschschueler kennengelernt.der flug war daher kein bisschen langweilig...und das essen hat acuh gut geschmeckt.in buenos aires angekommen habe ich dann erfahren, dass ich in derselben nacht ncoh sechs stunden alleine mit dem bus nach olavarria fahren sollte. die anderen austauschschueler sind alle im hotel geblieben, um dann am naesten morgen mit dem flugzeug weiter zu fliegen. im hotel habe ich mich dann eben geduscht und neue sachen angezogen. komischerweise war ich danach kein stuek muede mehr, sondern ich habe mcih einfach nur total gefreut. der mann von rotary war auch total nett. der sich echt ruehrend um mich gekuemmert. die menschen snd einfach soooo herzlich hier. im bus hat mcih glich schon ein junge angesprochen, weil er gehoert ha, dass ich eine andere sprache spreche.in olavarria hat mcih dann meine gastmami und ihre freudin abgeholt.die beiden sind echt super nett. alex, so heisst die freudnin von meiner gastmutter hat uebersetzt.da ich im bus geschlafen hab, wa cih dann irgendwie wieder total fit nd wir haben erstmal mate getrunken und zwei stunden lang erzaelt.danach bin ich dann muede ins bett gefallen.am naesten morgen habe ich dann meinen gastbruder kennengelernt.ihn kann man einfach nur sofort lieben. ich hab gleich ein selbstgemaltes bild von ihm bekommen.er ist den ganzen tag total hyperaktiv und versucht mir alles mit haenden und fuessen und geraeuschen beizubringen. heute habe ich schon eine freundin von agus, das ist meine gastschwester, die in belgien ist kennengelernt.ich werd warscheilcih mit ihren freuden heute abend auf eine party gehen.jetzt muss ich gehen. susy wartet auf mich. vamos en la ciudad!!!
besos, johanna
estoy bien.endlich bin ich in olavarria angekommen und das nach einer halben ewigkeit.zuerst bin ich von duesseldorf nach frankfurt geflogen und von dort nach buenos aires. am flughafen in duesseldorf hat mich schon gleich ein junge aus israel angesprochen, der wie sich dann spaeter herausstellte drei wochen auf der jugendburg war.mit ihm habe ich dann auch schon meien ersten pins ausgetauscht.in frankfurt habe ich dann all die anderen austauschschueler kennengelernt.der flug war daher kein bisschen langweilig...und das essen hat acuh gut geschmeckt.in buenos aires angekommen habe ich dann erfahren, dass ich in derselben nacht ncoh sechs stunden alleine mit dem bus nach olavarria fahren sollte. die anderen austauschschueler sind alle im hotel geblieben, um dann am naesten morgen mit dem flugzeug weiter zu fliegen. im hotel habe ich mich dann eben geduscht und neue sachen angezogen. komischerweise war ich danach kein stuek muede mehr, sondern ich habe mcih einfach nur total gefreut. der mann von rotary war auch total nett. der sich echt ruehrend um mich gekuemmert. die menschen snd einfach soooo herzlich hier. im bus hat mcih glich schon ein junge angesprochen, weil er gehoert ha, dass ich eine andere sprache spreche.in olavarria hat mcih dann meine gastmami und ihre freudin abgeholt.die beiden sind echt super nett. alex, so heisst die freudnin von meiner gastmutter hat uebersetzt.da ich im bus geschlafen hab, wa cih dann irgendwie wieder total fit nd wir haben erstmal mate getrunken und zwei stunden lang erzaelt.danach bin ich dann muede ins bett gefallen.am naesten morgen habe ich dann meinen gastbruder kennengelernt.ihn kann man einfach nur sofort lieben. ich hab gleich ein selbstgemaltes bild von ihm bekommen.er ist den ganzen tag total hyperaktiv und versucht mir alles mit haenden und fuessen und geraeuschen beizubringen. heute habe ich schon eine freundin von agus, das ist meine gastschwester, die in belgien ist kennengelernt.ich werd warscheilcih mit ihren freuden heute abend auf eine party gehen.jetzt muss ich gehen. susy wartet auf mich. vamos en la ciudad!!!
besos, johanna
Donnerstag, 27. August 2009
Hey liebe Leute!
Jetzt dauert es nicht mal mehr 24 Stunden und ich sitzte im Flieger auf dem Weg nach Olavarria. Ich freue mich jetzt noch mehr darauf!! Aber so richtig begreifen, tue ich es immer noch nicht. Ich glaube, dass ich das erst begreife, wenn ich wirklich morgen am Flughafen stehe. Jetzt packe ich erstmal die letzten Sachen in meinen Koffer ein und freue mich heute Abend noch ein letztes Mal mit meinen Freunden zusammen zu sitzen!
Die nächste Nachricht gibt es dann aus Argentinien!
Liebste Grüße,
Johanna
Jetzt dauert es nicht mal mehr 24 Stunden und ich sitzte im Flieger auf dem Weg nach Olavarria. Ich freue mich jetzt noch mehr darauf!! Aber so richtig begreifen, tue ich es immer noch nicht. Ich glaube, dass ich das erst begreife, wenn ich wirklich morgen am Flughafen stehe. Jetzt packe ich erstmal die letzten Sachen in meinen Koffer ein und freue mich heute Abend noch ein letztes Mal mit meinen Freunden zusammen zu sitzen!
Die nächste Nachricht gibt es dann aus Argentinien!
Liebste Grüße,
Johanna
Samstag, 22. August 2009
Hola amigos!
Nun dauert es nicht mal mehr eine Woche und auch ich fliege als letzte von meinen Freunden in die weite Welt...genauer gesagt nach Argentinien. Ich freue mich wirklich total , dass es auch für mich jetzt endlich los geht!!! Das ist echt unglaublich! Aber es wir mir echt nicht leicht fallen, die besten Freunde der Welt hier in Deutschland zurück zulassen. Ich werde euch wirklich schrecklich vermissen!
Gestern habe ich zum ersten Mal richtig mit meine Gastmutter gechattet, was nicht ganz so einfach war, da sie nicht viel Englisch spricht. Aber meine Familie scheint richtig nett zu sein. Meine Gastmutter meinte zu mir: "Du wirst hier nicht deinen gewohnten Luxus aus Deutschland haben. Dafür wartet aber eine umso liebenswertere Familie auf dich, die sich wahnsinnig auf dein Kommen freut."
An meinen letzten Tagen in Deutschland werde ich jetzt noch all die Dinge erledigen, die noch auf meiner to-do-liste stehen und natürlich werde ich all meine lieben Freunde nochmal treffen.
Uli und Jojo, die wir heute Morgen zum Flughafen gebracht haben, wünsche ich einen guten Flug und einen guten Start in Ecuador. Liebe Grüße auch an meine Lieben in Costa Rica, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Kanada, USA und natürlich die liebsten Grüße an euch alle in Deutschland.
Besos, Johanna
Nun dauert es nicht mal mehr eine Woche und auch ich fliege als letzte von meinen Freunden in die weite Welt...genauer gesagt nach Argentinien. Ich freue mich wirklich total , dass es auch für mich jetzt endlich los geht!!! Das ist echt unglaublich! Aber es wir mir echt nicht leicht fallen, die besten Freunde der Welt hier in Deutschland zurück zulassen. Ich werde euch wirklich schrecklich vermissen!
Gestern habe ich zum ersten Mal richtig mit meine Gastmutter gechattet, was nicht ganz so einfach war, da sie nicht viel Englisch spricht. Aber meine Familie scheint richtig nett zu sein. Meine Gastmutter meinte zu mir: "Du wirst hier nicht deinen gewohnten Luxus aus Deutschland haben. Dafür wartet aber eine umso liebenswertere Familie auf dich, die sich wahnsinnig auf dein Kommen freut."
An meinen letzten Tagen in Deutschland werde ich jetzt noch all die Dinge erledigen, die noch auf meiner to-do-liste stehen und natürlich werde ich all meine lieben Freunde nochmal treffen.
Uli und Jojo, die wir heute Morgen zum Flughafen gebracht haben, wünsche ich einen guten Flug und einen guten Start in Ecuador. Liebe Grüße auch an meine Lieben in Costa Rica, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Kanada, USA und natürlich die liebsten Grüße an euch alle in Deutschland.
Besos, Johanna
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